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| Kategoriebeschreibung: |
Die Balneologie oder Bäderkunde gehören die Balneotherapie, die Technik zur Herstellung von Heilbädern und dem Bau von Bädern, die Analyse der chemischen Zusammensetzung von Heilwässern und deren Wirkung auf den Organismus und die Balneophysik.
Es ist eine therapeutische Behandlungsform mit Wasser aus Heilquellen insbesondere mit höherem Gehalt von gelösten Stoffen, wie Mineralien, Kohlensäure, Sole, Schwefel und auch radioaktiven Elementen. Bei den Bädern unterscheidet man Voll-, Sitz- und Teilbäder sowie Inhalations-/Dampfbäder, die es in fünf Temperaturstufen gibt: kalt, halbkalt, lauwarm, warm und heiß. Das mineralisierte Wasser und der daraus resultierende Auftrieb entlastet Muskeln und Gelenke, was Bewegungen ermöglicht, die sonst auf Grund von Körpergewicht und Schmerzen nahezu unmöglich waren. Durch thermische Reize werden Stoffwechsel und Immunsystem angeregt. Auch innere Anwendungen wie Trinkkuren und Inhalationen gehören zur Balneotherapie. |
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